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Wie Gesellschaften / Versicherer mit Ihren Kunden umgehen?

Warum wir Ihnen empfehlen bei folgenden Versicherer nicht versichert zu sein:

Sie müssen mindestens 1 Jahr vorher anfangen zu kündigen, diese Kündigung solange zu den Versichern faxen, bis Sie eine Bestätigung erhalten haben. Trotz Faxbestätigung heben diese Versicherer die Verträge nicht auf und behaupten immer wieder, dass Sie keine Kündigung erhalten haben.

Ein Versicherer-Mitarbeiter behauptete sogar, dass wir Ihnen ein leeres Blatt zugefaxt hätten. Warum sollten wir das machen?

Hier weiter Infos zur "fairen" Verhandlung

Leider haben wir keine Unterlagen vom Gericht zur Verhandlung bekommen.

Der Richter des Oberlandgerichtes Köln hat den Klagewert von 100.000,- € auf 50.000,- € gesenkt, den Kostensatz vom 3-fachen auf den 1,5-fachen Wert festgesetzt. Dadurch fallen ca. 950,- € Gerichtkosten an und ca. 3.000,- € Anwaltskosten pro Seite. Für die Anwälte ein guter Verdienst, wenn man davon ausgeht, dass es hier nichts mehr zu verhandeln gab, da wir innerhalb von 48 Std. diese Seite ausgewechselt haben.
Der unabhängige Versicherungsvermittler - Versicherungsmakler

Der unabhängige Versicherungsvermittler - Versicherungsmakler - berät den Kunden und ist IHR Interessenvertreter. Der unabhängige Vermittler ist also der neutrale Berater des Kunden.

Eine umfangreiche Bedarfsanalyse, Service und die Beratung entsprechend des Kundenbedarfs zeichnen den Makler aus. Durch die Unabhängigkeit von einzelnen Produktgebern und einem umfangreichen Produktsortiment ist eine optimale Beratung und Betreuung gewährleistet.

Dabei ist es häufig so, daß die auf den ersten Blick billigste Lösung nicht die Beste ist. Denn dem unabhängigen Vermittler stehen Informationen über die Gesellschaften und deren Tarifwerk zur Verfügung, die der Kunde nicht hat. Und auch die Testzeitschriften können dieses umfangreiche Wissen bei weitem nicht ausgleichen.

Er ist also nicht nur, für die Ermittelung Ihres Versicherungsbedarf zuständig und zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses für die Kunden da, sondern betreut sie während der gesamten Laufzeit des Vertrages. Der Service erstreckt sich selbstverständlich auch auf die Hilfestellung im Schadenfall.


Wirtschaft 42/2001

"Die Makler wachen allmählich auf"
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Statt Preiswettbewerb zu betreiben, sollten Anbieter mit höherer Qualität konkurrieren - zugunsten der Versicherten

von Holger Balodies (Gesprächsführung)

Die ZEIT: Warum haben Sie Ihre Checkliste entwickelt?

Hans-Hermann Lüschen: Meine jahrelangen Erfahrungen zeigen, dass kaum eine Berufsunfähigkeitsversicherung anstandslos die Rente zahlt. Die gängigen Versicherungsbedingungen enthalten zahlreiche Schlupflöcher, die es den Gesellschaften ermöglichen, die Rente zu verweigern. Oft ist man als Kunde der Willkür der Gesellschaften ausgeliefert, die dann die Paragrafen so auslegen, wie es ihnen passt.

ZEIT: Und das können Sie mit Ihrem 30-Punkte-Katalog ändern?

Lüschen: Die Lage der Kunden würde sich zumindest erheblich verbessern, wenn die Versicherungen meine 30 Punkte in die Versicherungsbedingungen aufnehmen würden. Eins ist doch klar: Je mehr klare Kriterien wasserdicht festgelegt werden, die zwingend eine Rentenzahlung nach sich ziehen, desto leichter wird es, später die Rente durchzusetzen.

ZEIT: Geben Sie uns ein Beispiel?

Lüschen: Aus der Einstufung in Pflegestufe 1 der Pflegeversicherung sollte automatisch die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente folgen. Derzeit habe ich immer wieder Fälle, in denen sich die Versicherungen sogar noch quer stellen, wenn ein Kunde bereits in Pflegestufe 2 ist. Das halte ich für skandalös.

ZEIT: Gibt es schon Versicherungen, die Ihre Bedingungen akzeptiert haben?

Lüschen: Bislang sind mir offiziell nur zwei bekannt, Condor und Optima, aber drei oder vier andere Gesellschaften haben mir bereits mündlich erklärt, dass sie nachziehen wollen.

ZEIT: Das klingt trotzdem mager, bei über 100 Anbietern!

Lüschen: Richtig, aber es werden sicher noch mehr. Ganz einfach weil auch die Makler allmählich aufwachen und von den Gesellschaften bessere Versicherungsbedingungen verlangen. Wir müssen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung weg vom reinen Preiswettbewerb und zu einem Qualitätswettbewerb kommen. Was nutzt den Kunden eine billige Versicherung, die am Ende nicht zahlt? Sobald die Rankings in den Fachzeitschriften vermehrt die kundenfreundlichen Bedingungen zur Grundlage ihrer Ranglisten machen, wird sich schlagartig alles ändern.

ZEIT: Faire Bedingungen bedeuten erleichterte Rentenzahlungen, also höhere Kosten für die Versicherer. Dann wird aber der Versicherungsschutz auch deutlich teurer.

Lüschen: Im Einzelfall wird dies möglicherweise so sein. Allerdings haben die meisten Gesellschaften sicher noch Luft in ihren Kalkulationen, falls sie das Geld nicht für immense Verwaltungskosten und überzogene Provisionszahlungen verschwenden. Eines ist jedenfalls klar: So problemlos wie bisher werden sich mit der Berufsunfähigkeitsversicherung keine gewaltigen Gewinne mehr einstreichen lassen. Die Prämien lassen sich ja nicht beliebig steigern. Das Produkt Berufsunfähigkeitsversicherung ist ja schon gegenwärtig ziemlich teuer. Wer als 40-Jähriger heute eine Monatsrente von 3000 Mark absichern will, zahlt dafür in der Regel eine Jahresprämie von 2000 Mark. Viel mehr kann und will keiner bezahlen.

Hans-Hermann Lüschen, 53, ist gerichtlich zugelassener unabhängiger Versicherungsfachmann. Er hat Kanzleien in Oldenburg und Berlin und ist seit über 20 Jahren Experte für Berufsunfähigkeitsversicherungen. Mit ihm sprach Holger Balodis

(diesen Artikel können Sie unter http://www.zeit.de/2001/42/Wirtschaft/200142_anleger.html nachlesen.

Hinweis für diese Seite: Im Duden, im Lexikon und im Fremdwörterlexikon steht das Wort Fair. Das normalerweise jeder schreiben, benutzen und aussprechen darf, leider dürfen wir dieses Wort nicht mehr nutzen, den wir haben eine 200.000,00 € Klage am Hals, also eine Unterlassungsklage, die uns das werben mit dem Wort "Fairen" verbieten soll. So etwas können wir nicht verstehen! Auch das sich die Gerichte, die dem allgemein Wohl helfen und nützen sollen, sich damit beschäftigen müssen, ob man mit dem Wort Fairen in seinen Webseiten werben darf oder nicht, oder sogar unlauteren Wettbewerb betreiben. Wir behaupten das hier wieder einmal Anwälte die nicht das Recht bögen wollen, sondern nur hiermit viel viel Geld verdienen wollen.
 
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